Neujahrsempfang 2018

Neujahrsempfang der Biebertaler Freien Wähler 2018

 Annika Ploenes referierte zum Thema

„Das Klima schützen, aber wie? –Aufgaben des Klimaschutzmanagements“

Neujahrsempfang 2018

Foto: Die 2. Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Biebertals, Inge Mohr (l.) und FW-Vorsitzender Ingo Pfaff (3.v.l.) dankten Referentin Annika Ploenes (2.v.l.) und Moderatorin Patrica Ortmann (r.). Foto: Waldschmidt

Biebertal-Rodheim-Bieber ( wh ): „Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die das Mitwirken aller in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert. Auch die Kommunen sind wichtige Partner für den Klimaschutz, der eine „Querschnittsaufgabe“ ist“, führte die Klimaschutzmangerin der Stadt Hungen, Annika Ploenes während des Neujahrsempfangs der Freien Wähler in Biebertal zum Thema: „Das Klima schützen, aber wie?“ aus.

 Klima-im-Wandel--was-macht-ein-Klimaschutzmanager_verffentlichung.pdf

Für den Vorstand der Freien Wähler Biebertal hieß 1. Vorsitzender Ingo Pfaff die 70 Teilnehmer des Neujahrsempfangs der FW, Ehrenbürgermeister Günter Leicht, die Parlamentsvorsitzende Elke Lepper, die Fraktionsvorsitzenden sowie Vertreter der im Biebertaler Parlament vertretenen Parteien, Julia Trampisch von der Kreis-FW und Gäste aus Heuchelheim, Wettenberg und Pohlheim, herzlich willkommen. – Sein besonderer Gruß galt der Referentin Annika Ploenes und Moderatorin Patricia Ortmann, Beibertals künftiger Bürgermeisterin. – „Klimaschutz geht uns alle an. Wir haben in Biebertal schon Anknüpfungspunkte“, sagte Patrica Ortmann in ihrer Anmoderation. „Die Treibhausgaskonzentration (CO2) erhöht sich ständig. Seit 1750 hat sie sich um mehr als 40 % erhöht. Die globale Durchschnitts-Temperatur hat sich von1880 bis 2012 in Europa um ein Grad erhöht“, so Ploens. Der Klimawandel hat die Zunahme von Extremwetterereignissen, den Rückgang von Eis und Schnee und den Anstieg des Meeresspielgels zur Folge und führt zu „Klimaflüchtlingen“ von zurzeit 20 Mio, die bis 2040 auf 200 Mio anwachsen werden. Die Kommunalrichtlinie der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums fördert u.a. investive Klimaschutzmaßnahmen wie LED-Außen-/Straßen-/Innen- und Hallenbeleuchtung und Klimaschutzinvestitionen in Kitas, Schulen und Sportstätten. – Die Stelle von Annika Ploens wurde mit 70 % gefördert. Je nach Konzept kann die Stelle eines/einer Klimaschutzmanger/in bis zu zwei bis drei Jahre gefördert werden. – Auch der Landkreis Gießen hat einen Klimaschutzmanager. „Zu den Aufgaben eines Klimaschutzmanagers als Querschnittsaufgabe gehören die Abwasserbehandlung, die Trinkwasserversorgung, Gewerbe und Industrie (Netzwerkaufbau und Beratung), kommunale Liegenschaften und ihr Nutzungsverhalten (Energieverbrach), Initiierung investiver Maßnahmen, Mobilität (Nahverkehr, Fahrradwege, E-Mobilität) und der klimafreundliche Konsum (z.B. durch den Einkauf regionaler Produkte). Das Klimaschutzmanagement selbst umfasst die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes, die Erfassung und Auswertung relevanter Daten, die Initiierung investiver Maßnahmen, die Betreuung des kommunalen Energiemanagements, die Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien, die Kooperation mit relevanten Akteuren und die intensive Öffentlichkeitsarbeit, da die Kommune eine Vorbildfunktion und Außenwirkung hat“, so die Referentin. – Ein Klimaschutzmanager kann auch beim Bauamt angesiedelt sein. Er arbeitet übergreifend. Kommunen können sich einen Klimaschutzmanager teilen. Hessen sind die Klimaschutzmanager vernetzt. „Zu meinen Aufgaben in Hungen zählen die Energieeffizienz der Trinkwasserversorgung, die erneuerbaren Energien, die Veranstaltungsorganisation, das Energie- und Gebäude-Monitoring, die Infrastruktur (E-Mobilität und Ladestationen), Fördermittel-Akquise und Netzwerken, z.B. durch Vorträge“, berichtete Annika Ploenes. – Sie stand anschließend für Fragen der Zuhörer zur Verfügung. FW-Fraktionsvorsitzende Inge Mohr kündigte an, dass die Einstellung eines Klimaschutzmangers im Rahmen des Nachtragshaushaltsplanes geprüft werden solle, da FW und CDU wegen fehlender Informationen den SPD-Antrag für den Haushalt 2018 abgelehnt hatten. „Klimaschutz braucht Ausdauer, positive Energie und Überzeugungsarbeit“, schloss Patrica Ortmann. - Ingo Pfaff und die 2. Vorsitzende der FW, Inge Mohr, dankten Annika Ploenes und Patrica Ortmann und überreichten Blumen. – Bei einem Imbiss im Foyer des Bürgerhauses war Gelegenheit zum Gedankenaustausch über das Thema des Empfangs, aber auch über kommunalpolitische Fragen und Anregungen sowie die Kontakte zu pflegen.

Text: Klaus Waldschmidt

 

 

 

 

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patricia ortmann buergermeisterin fuer biebertal

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